Textil tarifvertrag nrw 2017

Die Sozialpartner zeigten sich mit der erzielten Einigung zufrieden. Die drei beteiligten Gewerkschaftsverbände haben die Verlängerung des Abkommens in einem Ende Juli 2008 veröffentlichten gemeinsamen Dokument positiv beurteilt. Die Filtea-Cgil-Vertreterin Valeria Fideli betonte “den Erfolg bei der Erzielung der Lohnerhöhung” und die Bedeutung, die der zweiten Verhandlungsebene beigemessen wird: Auf nationaler Ebene habe man versucht, im Einklang mit der derzeit diskutierten Reform des Systems der Arbeitsbeziehungen “spezifische Leitlinien für Form und Inhalt von Vereinbarungen auf lokaler Ebene festzulegen”. Auch die Arbeitgebervertreter beurteilten die Vereinbarung positiv und lobten die Schnelligkeit der Verhandlungen. Auf Gewerkschaftsseite wurde das Abkommen von der italienischen Föderation der Textil- und Lederbekleidung und -schuhe (Federazione Italiana Lavoratori Tessili Abbigliamento Cuoio Calzature, Filtea-Cgil) unterzeichnet, die dem Allgemeinen Verband der italienischen Arbeitnehmer (Confederazione Generale Italiana del Lavoro, Cgil) angeschlossen ist. der Verband der Energie-, Mode-, Chemie- und Alliierten Industrien (Federazione Energia Moda Chimica e Affini, Femca-Cisl), der dem italienischen Gewerkschaftsbund (Confederazione Italiana Sindacati Lavoratori, Cisl) angeschlossen ist; und der italienischen Gewerkschaft der Textil- und Bekleidungsarbeiter (Unione Italiana Lavoratori Tessili e Abbigliamento, Uilta-Uil), die der Union der italienischen Arbeitnehmer (Unione Italiana del Lavoro, Uil) angeschlossen ist. Im Juli 2008 unterzeichneten die Sozialpartner, die die fast 800.000 Beschäftigten im Textil- und Ledersektor vertreten, ein Dokument zur Erneuerung des nationalen Tarifvertrags. Die Verhandlungen fanden in einem relativ kooperativen Klima statt, obwohl einige Meinungsverschiedenheiten zu Fragen der Lohnerhöhungen, aber auch der Urlaubfürstunden für Gastarbeiter, der Überstunden und der Einführung einer territorialen Ebene von Tarifverhandlungen auftraten. Ein zweiter Streitpunkt waren Überstunden. In diesem Zusammenhang betonten die Arbeitgebervertreter die Notwendigkeit einer breiten Flexibilität der Arbeitnehmer und forderten die Einführung von 40 obligatorischen Überstunden, um möglichen Nachfragespitzen gerecht zu werden.